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Lehren und Lernen in der digitalen Welt

Autor(en)
Kultusministerkonferenz
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Artikeldetails
Intro verfasst von
Lucie Yertek
Intro

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat im Jahr 2021 das Strategiepapier „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ als Ergänzung zur 2016 veröffentlichten Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ herausgegeben. Sie möchte darin für die schulische Systemebene, Einzelschulen und die Einrichtungen der Lehrerbildung eine Leitlinie zum Umgang mit der Digitalisierung schaffen. Eine grundlegende Diskussion, wie der Bildungsbegriff angesichts des Einflusses der Digitalisierung auf die Lebenswelt verstanden werden muss oder gar ein kritischer Blick auf den mit der Digitalisierung verbundenen gesellschaftlichen Wandel fehlen allerdings.

Bei te.ma veröffentlicht
Dez 12, 2022

Veröffentlichungsdatum
Dez 09, 2021

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In Paper

digitalen Welt ........ 4 2 Lernen ................................................................................................................ 7 2.1 Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern – Bildung

Lern-Prozesse.................................... 20 Prioritäre Maßnahmen ............................................................................. 22 3.3 Kompetenzen der Lehrkräfte ..................................................................... 23 Prioritäre Maßnahmen

Weinert verwendet, vgl. BMBF: Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards. Eine Expertise, Bonn, 2007, S. 21. Seite

Lerngruppe, auch in Bezug auf die vorhandenen Kompetenzen. Grundsätzlich sind allen Kindern, Jugendlichen und jungen

beachten, insbe- sondere beim Erwerb der grundlegenden Kompetenzen im Primarbereich und um Lehrkräfte

Lern-Prozesse sollten daher unter anderem jene Kompetenzen fördern, die den Lernenden eine mündige, souveräne

digitalen Medien umzugehen, wie es der Kompetenz- rahmen der KMK-Strategie aufzeigt

Kompetenzen, von Lehr-Lern-Methoden und Aufgabenkultur sowie der Prüfungskultur zu berücksichtigen. 2.1 Kompetenzen

Kompetenzen9 zu ermöglichen. Dem Aufbau fachspezifischer digitaler Kompetenzen, die in den Fachdisziplinen zunehmend im Entstehen

Gegenstände und Zu- gangsweisen und bedingen neue Kompetenzen, die zukünftig in einer Weiterentwicklung

computerbezogenen Kompetenzen, der sogenannten ICT-Literacy, fachspezifischen digita- len und informatischen Kompetenzen. Seite 7 Studien

Forschungsergebnisse zu berücksichtigen. Die Anbahnung grundlegender informatischer Kompetenzen im Rahmen bestehender Unter- richtsfächer kann

aufgreift. Dabei sind zentrale informatische Kompetenzen und Medien- kompetenzen curricular sowie in Lehr-Lern-Prozessen

Welt werden u. a. fol- gende übergreifende Kompetenzen als besonders bedeutsam erachtet: • • • • • Selbststeuerung, Eigenständigkeit

Entwicklung fachlicher Kompetenzen aber auch der digi- talisierungsbezogenen und informatischen Kompetenzen zu fördern

ermöglichen. Der Erwerb grundlegender Kompetenzen für das Lernen in einer Kultur der Digitalität beginnt für

Grundlagen dafür zu schaffen, dass die erworbenen Kompetenzen 10 vgl. Dagstuhl-Dreieck, u.a. [online

können. Ein regelmäßiges Mo- nitoring über die Kompetenzen ist erforderlich, um die Erreichung der Ziele

Medien und Werkzeugen als erweiterte Möglichkei- ten, Kompetenzen, Motivation und Lernfreude zu fördern und somit

überprüfen und weiter- zuentwickeln. • Der Erwerb grundlegender Kompetenzen für das Lernen in einer Kultur

bindung digitalisierungsbezogener und informatischer Kompetenzen sicherzustellen. • Die nationalen Bildungsstandards werden kontinuierlich an den Kompetenzrahmen

werden Kompetenzen zur Selbststeuerung, sich durch Digitalisierung verändernde Kulturtechniken und informati- sche Kompetenzen

Arbeits- und Geschäftsprozessen – tragen zum Erwerb neuer Kompetenzen bei. Solche Aufgaben sind somit kognitiv, sozial

wicklung von Prüfungsformaten, die die Kompetenzen in der digitalen Welt überprüfen, sowie die Nutzung

Entwicklung von Prüfungsformaten, die unter anderem die Kompetenzen bei der Fähigkeit zur kollaborativen Zusammenarbeit über

Produkte größere zeitliche Spielräume auch über mehrere Tage oder auch Wochen einräumen, der Kritik

weiterzuentwickeln sowie Prüfungsformate zu etablieren, die die Kompetenzen in der digitalen Welt angemessen überprüfen

gemäß den in der KMK-Strategie definierten Kompetenzen – Kreati- vität, Kollaboration, kritisches Denken und Kommunikation

zentrale Bedeutung der Lehrkräfte und ihrer professionellen Kompetenzen hinsichtlich der erfolgreichen Gestaltung von Lehr-Lern

medienbezogenen Lehrkompetenzen (Personalentwicklung, vgl • • • Seite 18 • . Kapitel „Kompetenzen der Lehrkräfte“ und Kapitel „Aus-, Fort

Lehren und Lernen in der digitalen Welt kompetenz- und schülerorientiert umzusetzen. Stärkung neuer Fortbildungsformate (Personal

Bildung zusätzlicher Fortbildungsbedarf im Bereich der fachlichen Kompetenzen für die zu unterrichtenden beruflichen Fachrichtungen

schulische Praxis transferiert. 3.3 Kompetenzen der Lehrkräfte Neben den technischen, organisatorischen und infrastrukturellen Voraussetzungen sowie

Kompetenz, Innovations- kompetenz, Systemkompetenz, Gestaltungskompetenz sowie Kooperationskompetenz. Mit der KMK-Strategie sind bereits Kompetenzen formuliert

sich der „Europäische Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender" (DigCompEdu16) als Orientierung an, der neben

Europäische Kommission: Europäischer Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender (DigCom- pEdu) 2017, [online] https://ec.europa.eu

DigComEdu stellt die erforderlichen pädagogischen und didaktischen Kompetenzen der Lehrenden, in den vier Be- reichen

reflektierte Praxis) und Förderung der digitalen Kompetenz der Lernenden dar. Ausgehend vom DigCompEdu entwickeln

digitale Bildung 2021–202717 zu berücksichtigen. Die Kompetenzen müssen systematisch und verbindlich gleichermaßen

Betrachtung und Gestaltung digitaler Phänomene und Prozesse. Kompetenzen für die digital geprägte Welt, darunter auch

Modell18 folgendermaßen zu- sammengefasst werden: • Inhaltliche Kompetenz, • pädagogische Kompetenz, • und Digitalisierungskompetenz, welche durch die drei

seinem Schwerpunktbereich „Entwicklung digitaler Fertigkeiten und Kompetenzen“ auf. 18 Döbeli Honegger: DPCK statt TPCK, in [Blog

Seite 24 Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern – Bildung in der digitalen Welt) ausdifferen- ziert wird

digitale pädagogische Kompetenz bezieht Wissen über das Mediennutzungsverhalten und die digitalen Kompetenzen der Lernenden

DPCK-Modells professionalisierte Lehrkraft kann bei Lernenden Kompetenzen fördern, die ihnen ein mündiges und souveränes

Schüler begleitet wird, um beispielsweise zukunftsweisende Kompetenzen in den Handlungsfeldern Künstliche Intelligenz, Big Data, automatisierte

noch bestehenden heterogenen Ausprägung der digitali- sierungsbezogenen Kompetenzen von Lehrkräften – zielführend. Zudem bietet es sich

betonen, dass Lehrkräfte nicht alle vorab ausgewiesenen Kompetenzen in ihrer gesam- ten Tiefe besitzen müssen

Voraussetzung für die beschriebenen und zu entwickelnden Kompetenzen gemäß des im Land festgelegten Kompetenzrahmens ermöglichen

Lehrerbildung bleibt der Aufbau digitaler und medienbezogener Kompetenzen als Aufgabe der Fachdidaktiken, der Fachwissenschaf

Berufen bezogenen fachlichen Kompetenzen mit den digitalen und medienbezogenen didaktischen Kompetenzen verbinden und die Entwicklungen

Hintergrund der verstärkten Förderung der professionellen Kompetenzen sind zur Weiterentwicklung der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Schulwesens in Deutschland24 grundlegend. Medien- und fachdidaktische Kompetenzen einschließlich Anwendungskompetenzen zum sachgerechten Einsatz digitaler Medien

Kultur der Digi- talität notwendigen Kompetenzen sollten in Verknüpfung mit den Fachdidaktiken sowie den Fach

Arbeiten in der Kultur der Digitalität notwendigen Kompetenzen ist als integrativer Bestandteil aller fachdidaktischen Fortbil

Jahren einer Weiterentwicklung. Ein Monitoring der zentralen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler laut KMK-Strategie

hinaus sollte diskutiert werden, inwieweit auch die Kompetenzen der Lehrkräfte in einem länderübergreifenden Monitoringkonzept verankert

Leistungsbewertung nachgehen. Strukturen für die Förderung informatischer Kompetenzen Es sollten in den kommenden Jahren

Informa- tikunterrichts Umsetzungsstrategien zur Förderung informatischer Kompetenzen erarbeitet werden. In diesem Zusammenhang muss geklärt werden

für Bildung und Forschung: Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards. Eine Expertise, Bonn, 2007 Döbeli Honegger, Beat