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Opfer ohne Täter: Kasachische und ukrainische Erinnerung an den Hunger 1932/33

Autor(en)
Robert Kindler
Tags
Erinnerungskultur Tag entfernen Holodomor Tag hinzufügen Trauma Tag hinzufügen
Artikeldetails
Intro verfasst von
Hera Shokohi
Intro

In Kasachstan wird die Erinnerung an die Hungersnot der 1930er Jahre kollektiv beschwiegen und verdrängt. In der Ukraine hingegen wird darum offen und konfrontativ gekämpft: Die katastrophalen Folgen jener zwei Jahre für die Menschen und die Entwicklung beider Länder schwingen in der Tagespolitik beider Länder bis heute mit. Während in der Ukraine der Stand der Beziehungen zu Russland eine Schlüsselrolle spielt, verhält sich Kasachstan treu zur russischen Linie.

Bei te.ma veröffentlicht
Okt 10, 2022

Veröffentlichungsdatum
Mär 01, 2012
Quelle
Osteuropa
Band
62
Nummer
3: Feldforschung: Erinnerung in Zentralasien, Macht in Russland
Stable URL des Papers
https://www.jstor.org/stable/44931085

‘tag:erinnerungskultur’ hat 5 Treffer:

In Paper

Funktionsgedächtnis: Astrid Erll: Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen. Eine Einführung. Stuttgart 2005, S. 31f. This content

Jilge: Die „Große Hungersnot" in Geschichte und Erinnerungskultur der Ukraine, in: Kaminsky, Erinnerungsorte

dürre Grußwort von Präsident Nursultan Nazarbaev zum Tag des Gedenkens an die Opfer politischer Repression

Aleida Assmann: Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichts- politik. München

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