Special Input

Die (Un-)Möglichkeit eines europäischen China-Konsenses

Autor(en)
Alice Trinkle, Sebastian Hoppe
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Intro verfasst von
Alice Trinkle, Sebastian Hoppe
Intro

Europa diskutiert über den zukünftigen Umgang mit China. Zur Debatte steht eine neue Strategie, die China als Handelspartner und geopolitischen Rivalen begreift. Die Historikerin Alice Trinkle und der Politikwissenschaftler Sebastian Hoppe zeigen, was einem europäischen „China-Konsens“ entgegensteht und wie eine politische Neubewertung Chinas gelingen kann.

Bei te.ma veröffentlicht
Okt 25, 2023

‘tag:wirtschaft tag:eu tag:diplomatie’ hat 11 Treffer:

Stellt man dieser Tage in den Außenministerien europäischer Staaten die Frage, „wie hältst

Exportweltmeister “ seit den 2000ern oder das Auftun wirtschaftlicher Alternativen für den Globalen Süden nach

amerikanischer Unternehmen erfüllt, dass man Wirtschaftliches und Politisches trennen solle. Für China-Kenner waren diese

einen Seite steht die umfangreiche wirtschaftliche Verflechtung fast aller Länder mit China. Auf der anderen

bewertet werden. Die politische Herausforderung für die EU besteht darin, die unterschiedlichen Bewertungen der China

Suche nach einer Strategie, welche die EU-Mitgliedstaaten, europäische Unternehmen und auch die Zivilgesellschaft mittragen

Bühne statt. In einer gewissen Regelmäßigkeit verkünden EU-Mitgliedstaaten seit Anfang 2023 die Entwicklung neuer

EU-Kommission eine Marschrichtung vorzugeben: Im Mittelpunkt steht die Risikominimierung bei bleibender wirtschaftlicher Kooperation, gepaart

diplomatischer Gesprächsbereitschaft. Dabei stellt die EU-Kommission angesichts Chinas Rolle als zweitstärkste Volkswirtschaft der Welt

Wirtschaftsraums in den Mittelpunkt.  Gleichzeitig forderte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer

begegnen: Einerseits sollten wirtschaftliche Abhängigkeiten minimiert werden, andererseits dort auf Diplomatie und Kooperation gesetzt werden