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Die Überschrift des Artikels ist etwas irreführend, denn am Ende steht ja richtig “Im globalen Maßstab ist Europa (mit Blick auf die Ungleichheit) eine Insel der Seligen.”

In der Mitte des Artikels wird jedoch diskutiert, wie meritokratische (als durch Leistung erworbene) Ungleichheiten in Kombination mit Entgrenzung und Subjektivierung der Leistung zum gesellschaftlichen Sprengsatz werden. Diesen Gedanken, eventuelle Gegenthesen und -maßnahmen halte ich für sehr verfolgenswert, denn es betrifft den Kern unseres Gesellschaftsmodells und erklärt zugleich die aufkommende Verachtung für Eliten.

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