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Ähnliche Fragen treiben mich auch oft um. Einige vielleicht mögliche Antwortfragmente: Krieg ist stark emotionalisierend und führt zu vehementen, extremen Positionierungen (psychologisch); Situation ist so hyperkomplex, dass niemand sie angemessen erfassen kann und immer der Teil als Ganzes erscheint (kognitiv); Journalismus folgt Ereigniskonjunkturen und kann weder Ursachen- noch Folgen-Diskurse adäquat abbilden (medial); Plattformen fördern Meinungskonsonanz und damit Lagerbildung (auch medial); Sphäre des Politischen wird missverstanden als Sphäre von offenkundigen Wahrheiten, wo es aber nur besser und schlechter geben kann (philosophisch); spezifische deutsche Geschichte befördert überentschiedene Positionierungen gerade in internationaler Hinsicht (politisch); deutscher Diskurs ist kaum internationalisiert und nimmt weder US-Diskurs (breites Spektrum) noch z. B. FR-Diskurs (andere Denktradition) wahr (auch politisch) – und es gäbe sicher noch weitaus mehr. Wäre interessant, da mal zusammenzutragen.

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