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So oder so – für diese Problematik  Beiträge zu finden ist nicht leicht, denn es gibt keine wissenschaftliche Disziplin „integrative Erforschung des öffentlichen politischen Diskurses“, die Medienwissenschaften stossen da an ihre Grenzen, weil sie die konkrete politische Konstellation und die Spezifik Osteuropa kaum berücksichtigen können. Und Medienkritik ist, als Textgattung, oft selbst stark weltanschaulich / politisch getrieben.

Aber dass man der Frage nachgehen müsste, das finde ich eine wichtige Anregung. Aber vielleicht ist sogar noch wichtiger als Analyse und Kritik, es einfach einmal anders zu machen oder das zumindest zu versuchen. Andererseits muss beides einander ja auch nicht ausschliessen.

Diskussionen
7 Kommentare

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Ja absolut, eure Plattform ist ja so ein Ansatz, es „einfach“ mal anders zu machen. Danke dafür nochmal, nach einem Angebot wie eurem habe ich jedenfalls lange gesucht.

Vielleicht findet man Erklärungsansätze zu dieser Metafrage in der Soziologie oder philosophischen Diskurstheorie. Auch beim Umgang der „Mainstream-Medien“ und Gegenmedien mit der Corona-Pandemie hat es ja einige Zeit gedauert, bis sich solche Meta-Erklärungsansätze herausgebildet haben. Aber fast vermisst man die Intellektuellen, die sich auf so einer Ebene engagierter oder schneller in den Diskurs einbringen (und damit meine ich jetzt nicht unbedingt Richard David Precht oder so - ohne ihn verunglimpfen zu wollen.)

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