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Apr 30, 2024
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Jun 16, 2024
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Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs Freiheit 2024
Jun 07, 2024
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Jun 04, 2024
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Mai 14, 2024
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Mai 10, 2024
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Mai 02, 2024
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Lieber Herr Putzer, danke für Ihre Antwort. Hier der Versuch einer Spätabendantwort: Das Anthropozän wäre m.E. sehr missverstanden, wenn man es als anthropozentrisch bezeichnen würde. Es ist eben gerade weder anthropozentrisch noch biozentrisch, sondern verbindet beides - ich spreche gerne von “anthropozänisch” (weswegen mein Blog bei Scilogs auch “der Anthropozäniker” heißt (erreichbar auch via http://www.anthropocene.de ). Also weg von einer uns distant umgebenden Umwelt (in der wir uns nicht wirklich verortet fühlen), hin zu einer “Unswelt” (im Sinne von: das ist unser aller Welt, also aller Pflanzen, Tier, Menschen, Algen, Bakterien etc.). Und die Anthroposphäre steht in dauernder Interaktion mit allen weiten Sphären des Erdsystems.
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Mai 02, 2024
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Vielen Dank, Herr Prof. Leinfelder, für die Links und die Klarstellung. Sofern ich das beurteilen kann wirkt die AME wirklich wie eine gute Zusammenfassung des bisherigen geologischen Menschseins auf diesem Planeten. Wenn ich mir insbesondere Abb. 6 in Kap 7.3 des Anthropozäniker-Blogs anschaue, dann komme ich nicht umher mir vorzustellen, dass es mit zunehmendem Wissen auch für nicht-menschliche (nicht-tierische!) Akteure eine derartige Episodisierung (Fragmentierung?) geben könnte (sollte?). Andersgesagt, bei Berücksichtigung aller Nuancen kann man schlussendlich nie mehr von kohärenten Epochen sprechen - auch vor dem Menschen nicht - sondern ausschließlich von zahllosen episodischen Gleichzeitigkeiten (was dann zu einer sukzessiven Auflösung der ‘chronostratigraphic boundaries’ führt)? Das spiegelt dann zweifelsfrei eine komplexe geologische Realität besser wider. Eventuell verkompliziert es aber auch eine effiziente Suche nach gemeinsamen Nennern, die unabdinglich für die Findung politischer Lösungen sind.
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Mai 02, 2024
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Mai 01, 2024
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Hallo Alex Putzer, der Event-Begriff ist dazu zwar unbrauchbar (da viel zu unterschiedlich verwendet), aber ja, bereits frühere anthropogene Veränderungen und den immensen Impakt des Menschen seit Mitte des 20. Jahrhunderts zusammendenken, ist natürlich richtig und wichtig. Allerdings wäre der direkte Vergleich des erdsystemaren Fußabdrucks des Menschen im späten Pleistozän und dann im Holozän etwa wie der Vergleich des Effekts einer Gewehrkugel und einer Atombombe. Wir (d.h. die Anthropocene Working Group) haben dazu etliche Papers, auch direkte Antworten auf Gibbard et al. geschrieben und Vorschläge dazu gemacht. Eine (von uns vorgeschlagene) ‘Anthropogenic Modification Episode’ (nicht Event) umfasst alles obige, also das Anthropozän und seine Vorgeschichte. Namen für diese AME können auch sein Anthropolithicum, Technolithicum o.ä. (sie würden das Anthropozän am Top beinhalten), oder auch Pre-Anthropocene oder Proto-Anthroprocene (darauf läge dann das Anthropozän). Zwei unserer Papers (auch als Antwort auf Gibbard et al) dazu: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0012825222002550 und https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jqs.3467 bzw. meine letztem Blogposts auf dem Anthropozäniker-Blog, insb. https://scilogs.spektrum.de/der-anthropozaeniker/anatomie-eines-falls/ (v.a. Kap. 3 und Kap. 7.3 (dort v.a. Abb. 6)
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Apr 30, 2024
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