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Okt 17, 2022

Eine linguistische Vorsortierung: Gendern

Sprachliche Gleichberechtigung sollte eine Selbstverständlichkeit sein, die Mittel zu ihrem Erreichen sind es sicher nicht: Sie werden nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der Linguistik kontrovers diskutiert. Die te.ma-Kuration erkundet das Feld: Wo herrscht Einigkeit in der Linguistik, wo nicht? Welche Details entgehen der öffentlichen Diskussion? Und wie handhaben es andere Sprachen als das Deutsche?

Nov 24, 2022

Schlägt Verständlichkeit Diversität – oder schafft Diversität Verständlichkeit?

Sind Leichte Sprache und gendergerechter Sprachgebrauch miteinander vereinbar? Das wird oft bezweifelt. Kristina Bedijs argumentiert, dass ihre Mittel nicht nur miteinander kompatibel sind, sondern dass eine gemeinsam gedachte und geplante Inklusion für alle Seiten Vorteile bringt.

Nov 22, 2022

Politisch korrekt, ökologisch richtig, gendergerecht, wissenschaftlich exakt. Ein Problemaufriss zu Sprachkorrekturbestrebungen

Wer gendert, der (oder die) verwendet Sprache politisch korrekt. Doch ist das etwas Gutes – oder eher nicht? Und stimmt es überhaupt, dass Gendern „PC“ ist? Der Linguist Frank Polzenhagen untersucht das Konzept der political correctness und seine Verbindung zu Ideen des sachlich richtigen und menschlich fairen Sprechens.

Nov 21, 2022

Luca und Noah – Das phonologische Degendering von Jungennamen seit der Jahrtausendwende

Nikita, I love you so … – Elton Johns Lied konnte bei seinem Erscheinen 1985 geschlechtlich ziemlich verwirren: Der im Russischen männliche Name Nikita mutet im Deutschen eher weiblich an. Und wie ist das mit dem derzeit modischen Luca? Damaris Nübling untersucht den Wandel der Geschlechterzuweisung bei Rufnamen – und damit ein wichtiges Element unserer Geschlechterordnung.

Nov 16, 2022

Deutschland ist besessen von Genitalien: Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer

Die Schriftstellerin Nele Pollatschek spricht sich im „Tagesspiegel“ ausdrücklich gegen das Gendern aus. Sie hält es für sexistisch und berichtet, dass sie während ihres Studiums in Großbritannien des Öfteren gefragt worden sei, ob denn die deutschen Feministen nichts gegen diesen Sexismus täten. 

Nov 15, 2022

Die Distanzierung von „Krawallmädchen“: Zur Rolle der Sprachwissenschaft in Debatten zur gendergerechten Sprache

Online-Diskussionen um gendergerechte Sprache zerschellen häufig an verhärteten Fronten. Welche Funktion erfüllen linguistische Argumente in diesem Zusammenhang, und wie können wissenschaftliche Erkenntnisse zur besseren Verständigung beitragen? Hannah Alker-Windbichler versucht in ihrem Beitrag eine erste datenbasierte Annäherung an diese Fragen.

Nov 14, 2022

Interview mit Damaris Nübling: „Wir schütteln nur den Kopf darüber“

In diesem Interview in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ äußert sich die auf Genderfragen spezialisierte Linguistin Damaris Nübling zu einem Aufruf gegen die Genderpraxis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Letzterer hatte unter dem Schlagwort „Linguistik versus Gendern“ für viel öffentliches Aufsehen gesorgt. Nüblings Reaktion verrät bereits der Titel: Kopfschütteln.

Nov 11, 2022

Generic masculine words and thinking

Das generische Maskulinum ist ein Symptom der tief patriarchalen Prägung unserer Gesellschaft und es trägt aktiv zu ihren sexistischen Strukturen bei, sagt Foxx Silveira. Ihr wegweisender Aufsatz aus dem Jahr 1980 wirft Fragen zur Genderrepräsentation in der Sprache auf, die in der Psycholinguistik bis heute bearbeitet werden.

Nov 10, 2022

Ein Interview mit Sprachwissenschaftlerin Anne Rosar – Wie sinnvoll ist geschlechtergerechte Sprache?

In diesem Interview erläutert die Expertin für Genderlinguistik Anne Rosar, welche Vorteile ihrer Ansicht nach eine geschlechtergerechte Sprache für den schulischen und beruflichen Werdegang von Kindern und Jugendlichen mit sich bringt.

Nov 08, 2022

Aufruf: Sprachwissenschaftler und Philologen kritisieren Genderpraxis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verfehle seinen im Medienstaatsvertrag formulierten Bildungsauftrag und verstoße gegen das Neutralitätsgebot, wenn dort neuerdings gegendert wird. Hinter diesem Vorwurf versammeln sich inzwischen mehr als dreihundert Linguisten und Philologen und insgesamt über sechshundert weitere Personen. Sie unterstützen einen Aufruf vom Juli 2022 und fordern, dass der öffentlich- rechtliche Rundfunk sich den mehr als drei Vierteln der Medienkonsumenten beugen solle, die sich gegen das Gendern aussprechen und den etablierten Sprachgebrauch vorziehen.

Nov 07, 2022

Genus und Sexus. Beobachtungen zur sprachlichen Kategorie „Geschlecht“

Die grammatische Kategorie des Genus scheint die Wurzel des Gendergerechtigkeits-Dilemmas zu sein. Doch womit haben wir es da eigentlich genau zu tun und woher kommt es? Jochen A. Bär versucht sich an einer Einordnung.

Nov 04, 2022

Der große Streit um den kleinen Stern

Lässt sich die erbittert geführte Debatte um das Gendersternchen überhaupt noch in konstruktive Bahnen lenken? Henning Lobin unternimmt in dieser Kolumne den Versuch einer Versachlichung – und lässt dabei auch Resignation durchblicken.

Nov 01, 2022

Marianne Grabrucker über geschlechtergerechte Rechtssprache

Marianne Grabrucker war ab 1990 Richterin am Bundespatentgericht und die erste Gleichstellungsbeauftragte eines bayerischen Landkreises. Mit Thomas Wagner-Nagy spricht die Juristin über mittelbare Diskriminierung im Grundgesetz, positive Entwicklungen in den obersten Gerichten und warum kreative Textgestaltung bereits an Grundschulen erlernt werden sollte.

Okt 31, 2022

Gendern? Wer kann das denn aussprechen?

Eine Kritik am Gendern mittels Sonderzeichen lautet, dass unklar sei, wie Wörter mit solchen Zeichen ausgesprochen werden. Der Journalist Erik Körner setzt sich in seinem Beitrag mit dieser Kritik auseinander und meint, dass wir in der deutschen Sprache alle nötigen Mittel zur korrekten Aussprache gegenderter Wörter zur Verfügung hätten.

Okt 28, 2022

Brauchen wir neue Pronomen neben „er“ und „sie“?

Im Schwedischen gibt es schon länger ein drittes Pronomen neben „er“ und „sie“, das auch nicht-binäre Menschen erfassen soll oder in Kontexten genutzt wird, in denen das Gender der Person unbekannt oder irrelevant ist. Wie könnte eine solche Wortneuschöpfung im Deutschen aussehen? Und warum hat sich noch keine Form etabliert? Im Interview liefern Johanna Usinger und Lann Hornscheidt Erklärungsansätze.

Okt 27, 2022

Das Entgendern nach Phettberg

In seinem Artikel in „Aus Politik und Zeitgeschichte“, einer Beilage der Wochenzeitung „das Parlament“, stellt Autor Thomas Kronschläger eine Variante des geschlechtsneutralen Formulierens im Deutschen vor, die ohne Sonderzeichen auskommt und phonetisch und grammatikalisch auf dem bestehenden Sprachsystem aufbaut: das Entgendern nach Hermes Phettberg.

Okt 26, 2022

Generisches Femininum erregt „Maskulinguisten“, Teil 1 und 2

Okt 25, 2022

Wie sexistisch ist die deutsche Sprache?

Ist das Deutsche wirklich eine ungerechte Sprache, deren Grammatik männliche Formen bevorzugt? Mitnichten, sagt der Linguist André Meinunger. Neben dem generischen Maskulinum gebe es nämlich auch ein etabliertes, aber selten gewürdigtes generisches Femininum.

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